Inklusionsberatung

Seit 2009 gilt in Deutschland rechtsverbindlich die „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“. Somit ist Inklusion ein unteilbares Menschenrecht.

Inklusion bedeutet Zugehörigkeit. Die Vielfalt der Menschen wird anerkannt und wertgeschätzt. Als Bereicherung verstanden gilt es sie zu nutzen. Jeder ist wichtig. Gleichberechtigt und selbstbestimmt können alle am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Inklusion ist somit auch eine von vielen Aufgaben aller Schulen. Sie fordert von allen Beteiligten, von Ämtern und Behörden, von allen Lehrern, Schülern und Eltern, ein hohes Maß an Initiative und an Bereitschaft Verhaltens-, Sicht- und Denkweisen zu verändern.
Der Freistaat Sachsen trägt Verantwortung für die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen bei Ressourcen und Strukturen. Die Schulen sind u.a. gefordert sich einzubringen bei der Entwicklung von größtenteils ganz auf die konkrete Situation angepassten Methoden, die das Miteinander von Schülern mit und ohne Handicap ermöglichen. Die eine, perfekte Methode, wie Inklusion im Schulbetrieb funktionieren kann, gibt es nicht.

Unsere Schüler mit besonderem Förderbedarf werden nach den gültigen Lehrplänen lernzielgleich unterrichtet und dabei durch in Förderplänen vereinbarte individuelle Maßnahmen unterstützt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Schüler, den Eltern und allen Fachlehrern ist unabdingbar.
Letztendlich soll jeder unserer Schüler - unabhängig von seinen Eigenschaften und Voraussetzungen und ob nun mit oder ohne besonderen Förderbedarf - den ihm höchstmöglichen Schulabschluss erreichen können.

Seit vielen Jahren lernen an unserer Schule Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf. Im Schuljahr 2018/ 2019 sind es acht Schülerinnen und Schüler. Unterstützt werden wir dabei von den zuständigen Förderschulen und von Schulbegleitern.

Die Arbeit mit Schülern mit besonderem Förderbedarf koordinieren an unserer Schule Frau Michael und Herr Wagner.

© by Oberschule "Am Knöchel" Sebnitz